Schwaches Spiel des TKH in Braunschweig

08.02.2026

Die erste Herrenmannschaft des Turn-Klubbs zu Hannover musste sich am Samstag beim USC Braunschweig in der Volleyball-Regionalliga Nordwest mit 1:3 (15:25, 23:25, 25:22, 14:25) geschlagen geben.

Bereits im ersten Durchgang zeigten sich die Probleme, die über den Ausgang der Partie entscheiden sollten: Die Hannovaraner fanden kaum einen Weg, den Ball auf den Boden des gegnerischen Feldes zu bekommen. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff wurde durch Defizite in Annahme, Abwehr und Block nicht kompensiert. Besonders die druckvollen Aufschläge der Gastgeber setzten dem TKH zu und verhinderten saubere Annahmen, was die Möglichkeiten im Zuspiel erheblich einschränkte. Braunschweig baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und entschied den Satz deutlich mit 25:15 für sich.

Auch im zweiten Satz änderten personelle Wechsel zunächst wenig am Spielgeschehen. Erneut gingen die Braunschweiger früh in Führung. Zur Satzmitte aber zeigten die Turnbrüder eine erste Reaktion: Die Annahme stabilisierte sich, wodurch vermehrt die Durchschlagskraft im Mittelangriff zum Tragen kam. Der TKH kämpfte sich heran, doch für den Satzgewinn kam die Aufholjagd zu spät – auch Satz zwei ging an die Hausherren.

Im dritten Durchgang schienen die Gäste endlich im Spiel angekommen. Erstmals entwickelte sich eine ausgeglichene, spannende Begegnung. Hannover zwang Braunschweig zu Fehlern und stabilisierte das eigene Spiel in Annahme und Abwehr merklich. Bis zum 22:22 wogte die Partie hin und her, ehe dem TKH drei Punkte in Folge gelangen. Mit 25:22 sicherten sich die Turnbrüder ihren ersten und einzigen Satzgewinn.

Diesen Schwung ins Schlussviertel zu retten, gelang jedoch nicht. Stattdessen erhöhten die Gastgeber wieder den Druck im Aufschlag, und Hannover fiel in die Muster der ersten beiden Sätze zurück. Braunschweig dominierte in allen Elementen und zog zwischenzeitlich auf 11:2 davon. Zwar fing sich der TKH noch einmal, die deutliche Satzniederlage ließ sich mit 14:25 aber nicht mehr verhindern.

Ein Lichtblick auf Seiten der Gäste war Raphael Friedewald, der als wertvollster Spieler der Partie ausgezeichnet wurde. Ihm gelang es als einzigem, durchgehend Gefahr im Angriff auszustrahlen.

Am Ende stand eine verdiente 1:3-Niederlage, bei der vor allem die fehlende Konstanz und Durchschlagskraft im Angriff den Turnbrüdern zum Verhängnis wurden.