Die vermutlich stärkste 3. Liga West aller Zeiten

17.09.2026

Als wäre der Schritt in die 3. Liga für die neu formierte Mannschaft des Turn-Klubbs zu
Hannover nicht Herausforderung genug, wartet auf die Turnbrüder eine Spielzeit, die es in
sich hat. Die vermutlich stärkste 3. Liga West aller Zeiten steht vor der Tür.
Gleich zwei Mannschaften kommen aus der 2.Bundesliga in die Liga: Der Moerser SC und
der TSC Münster-Gievenbeck bringen nicht nur enorme Qualität, sondern auch jede
Menge Erfahrung mit.
Das ambitionierte Projekt Eintracht Spontent aus Düsseldorf hat große Ziele. Das
Marketing- und Content-Projekt rund um die Mannschaft plant den direkten Durchmarsch
in Richtung 2. Liga und dürfte damit für ordentlich Aufmerksamkeit und sportlichen Druck
sorgen. Gemeinsam mit dem Moerser SC und dem TSC Münster-Gievenbeck sollten zu
den großen Favoriten um den Aufstieg gehören.
Dahinter lauert reichlich Qualität. Bremen 1860 gehörte bereits in der vergangenen Saison
zu den starken Teams und wird erneut versuchen, im Mittelfeld der Liga eine gute Rolle zu
spielen. Der VfL Lintorf befindet sich zwar im Umbruch, verfügt aber weiterhin über
genügend Qualität und Erfahrung, um sich ebenfalls im sicheren Mittelfeld festzusetzen.
Eine echte Wundertüte bleibt die zweite Mannschaft des VV Humann Essen. Die Essener
verfügen über eine außergewöhnliche Mischung aus jungen Talenten und enorm viel
Erfahrung. Zahlreiche ehemalige Bundesliga-Spieler verleihen dem Team eine Qualität,
die es jederzeit zu einem unangenehmen und schwer auszurechnenden Gegner macht.
Unterschätzen sollte man die Essener daher keinesfalls.
Mit großen Ambitionen geht auch der Brühler TV in die Saison. Die Mannschaft möchte
mehr als nur die Klasse halten und hegt offenkundig Ambitionen in die 2.Liga
aufzusteigen.
Der PTSV Aachen, zugleich Auftaktgegner des TKH, ist beinahe schon ein Dinosaurier der
3. Liga West. Die Aachener bringen die Erfahrung aus vielen Jahren auf diesem Niveau
mit und gehören deshalb ebenfalls zu den Mannschaften, gegen die es für jeden Gegner
schwer wird, Punkte zu holen.
Kein typischer Aufsteiger
Auch die VSG Ammerland dürfte sich in diesem Jahr nicht mit der Rolle des klassischen
Aufsteigers zufriedengeben. Die Ammerländer konnten ihren Kader zur kommenden
Saison nochmals mit jungen Talenten vom Oldenburger TB verstärken und wollen
möglichst schnell den Klassenerhalt feiern.
Damit treffen die Turnbrüder auch in dieser Saison auf die Schützlinge von Torsten Busch,
denen daran gelegen sein wird diesmal nicht mit leeren Händen aus den beiden Partien
gegen die Turnbrüder hervorzugehen.
Der TV Baden möchte in dieser Saison früher als noch im Vorjahr die hinteren
Tabellenplätze verlassen und sich schnell im gesicherten Mittelfeld etablieren. Das Spiel
des südlich von Bremen gelegenen Vereins ist dabei stark von Leistungsträger Alexander
Decker abhängig.
Eine der größten Unbekannten ist hingegen der Unterbau der Rhein-Sieg Volleys/Mondorf.
Die zweite Mannschaft geht als amtierender Vizemeister der Regionalliga West in die
neue Spielzeit und bringt damit ebenfalls reichlich Qualität mit. Wie stark die Mannschaft
tatsächlich auf Drittliganiveau auftreten kann, wird sich allerdings erst auf dem Spielfeld
zeigen.
Eines steht damit bereits vor dem ersten Aufschlag fest: In dieser Liga wird es keine

einfachen Punkte geben. Für den TKH bedeutet der Aufstieg damit nicht nur die Rückkehr
in den überregionalen Volleyball, sondern gleichzeitig den Sprung in eine Liga, die
vermutlich so stark besetzt ist wie noch nie.